Seestern
Seestern

                                                                            

Seesterne

 

 

Abteilung: Gewebetiere

Überstamm: Neumünder

Stamm: Stachelhäuter

Unterstamm: Eleutherozoen

Klasse: Seesterne

 

Fortpflantzung

 

Seesterne sind getrenntgeschlechtlich. Von umherschwimmenden Spermien stimuliert, geben die Weibchen ihre Eier ins Wasser ab. Die Spermien bzw. Eier entwickeln sich in 5 Keimdrüsen, die in den Armwinkeln liegen. Die sich aus den Eiern entwickelnden Larven leben einige Zeit planktonisch und wandeln sich dann in Seesterne um.

Maskenkugelfisch
Maskenkugelfisch

 

Maskenkugelfisch

 

Die Kugelfische heissen so, weil sie sich wie ein Ball “aufblasen“ können, wenn sie sich bedroht werden. Sie verfügen am Magen über eine dehnbare Hautfalte, die sie bei Gefahr mit Wasser vollpumpen, wodurch sie stark vergrössern. Ausserdem produzieren sie ein Toxin, das in ihrem Gewebe festsitzt. Auch kleine Mengen ihres Fleisches können Tödlich sein. Dennoch wird im Orient ein hoch geschätztes Gericht aus ihnen gemacht, das sich Fugu nennt. Nur wenige Spezialisten wissen, wie man es zubereitet.

Seeschnecken
Seeschnecken

Seeschnecke

Ernährung

 

Die Ernährung der Schnecken ist vielfältig – es gibt Pflanzenfresser, Aasfresser und räuberische Arten. Die Nahrungsaufnahme findet mit Hilfe eines spezialisierten Organs statt, das ausschließlich innerhalb der Weichtiere entstanden ist und so im Tierreich einzigartig ist: Eine mit Zähnchen besetzte Raspelzunge (Radula). Ähnlich dem Gebiss anderer Tiere ist die Radula der Schnecken der Ernährung angepasst: Pflanzenfresser besitzen eine Vielzahl gleichförmiger Raspelzähnchen, mit denen Pflanzenmaterial abgeraspelt werden kann. Räuberische Arten besitzen oft lange, dolchartige Raspelzähnchen, mit denen die Beute festgehalten werden kann und Fleischstücke heraus gerissen werden. Der Extremfall entsteht bei den meereslebenden Kegelschnecken (Conidae), bei denen nurmehr wenige harpunenförmige Zähnchen existieren, die dazu dienen, der Beute ein Gift zu injizieren und sie so zu lähmen.

Seegurke
Seegurke

 

Seegurke

 

Bau

 

Seegurken sind Meeresbewohner mit einem 1 Millimeter bis zwei Meter langen walzenförmigem Körper. Die für die übrigen Stachelhäuter typische fünfstrahlige, ist äußerlich nur noch an den fünf Reihen der Ambulacralfüßchen zu erkennen. Durch Anpassungen an das Bodenleben findet sich häufig eine sekundäre Bilateralsymmetrie. Der muskulöse, längliche Körper weist am Vorderende eine Mundöffnung auf, welche häufig von Tentakeln umgeben ist.

Mördermuschel
Mördermuschel

 

Riesenmuschel/Mördermuschel

 

 

Um die Riesenmuscheln ranken verschiedene Mythen. Bis heute werden sie auch immer wieder „Mördermuscheln“ genannt, weil ihnen – fälschlicherweise – nachgesagt wird, sie schnappten nach Tauchern oder anderen Lebewesen und hielten diese in der Tiefe. Im asiatischen Raum glaubt man, dass der Verzehr des Muschelfleisches, insbesondere des Schließmuskels, aphrodisierende Wirkung habe. Daher sind dort die Bestände wegen Überfischung bedroht.

Die Muschel ernährt sich hauptsächlich mit hilfe von Zooxanthellen also viel Licht. Nebenbei filtrieren Sie das Wasser und nehmen so Plankton auf.

Picassodrücker
Picassodrücker

 

 

 

Picassodrücker

 

Teilklasse: Echte Knochenfische

Überordnung: Stachelflosser

 

Ordnung: Kugelfischverwandte

 Familie: Drückerfische

 

Lebt im Indopazifik von den Küsten Ost- und Südafrikas bis nach Japan, Hawaii, der Lord-Howe-Insel und Tuamotu in flachen Lagunen mit Korallenbewuchs, Sand- und Geröllzonen und Korallenriffen

Flötenfisch
Flötenfisch

 

Flötenfische

 

Überordnung:

 

 

 

Stachelflosser

Ordnung: Stichlingsartige
Unterordnung: Seenadelartige
Überfamilie: Trompetenfischähnliche
Familie: Flötenfische
Gattung: Flötenfische
Muschelsammlung
Muschelsammlung
Sternfleckenmuräne
Sternfleckenmuräne

 

 

Sternfleckenmuräne

 

Lebensart

 

Alle Muränen leben mehr oder weniger versteckt in Höhlen, Felsspalten und Korallenriffen und verlassen höchstens nachts zur Jagd vollständig ihren Unterschlupf. Sie schwimmen mit Hilfe schlängelnder Bewegungen des ganzen Körpers. Tagsüber ragt meist nur der Kopf aus dem Unterschlupf. Muränen sind standorttreu und suchen immer wieder dasselbe Versteck auf. Größere Muränen haben auch mehrere Unterschlüpfe, die bis zu 200 Meter weit auseinander liegen

können.

 

Philipp und ich, fanden die Sternfleckenmoräne meistens bei Ebbe in der Küste von Safaga (Ägypten) in Steinhöhlen oder am Riff an.

Blaupunktstachelroche
Blaupunktstachelroche

 

 

Blaupunktstachelroche

 

Aussehen

 

Blaupunktrochen erreichen eine Körperlänge von 70 cm. Der nahezu kreisrunde, linsenförmige Körper ist, wie bei allen Rochen, stark abgeflacht. Sie verfügen über einen pfeilförmigen Schwanz, welcher so lang ist wie der Körper. In diesem Schwanz sind die beiden Giftstachel untergebracht. Auf der gelblichen Oberseite der Tiere befinden sich die namensgebenden blauen Punkte, welche auf dem Schwanz in blaue Streifen übergehen. Zur Tarnung sind die Tiere in der Lage die Intensität der auffälligen blauen Markierungen zu regulieren. Die Unterseite ist ebenfalls gelblich, jedoch mit weißen Flecken.

 

Einsidlerkrebs
Einsidlerkrebs

Einsidlerkrebs

 

Der Einsiedlerkrebs ist ein besonderer Vertreter der Zehnfußkrebse. Er lebt in einem leeren Schneckenhaus, das er ständig hinter sich her schleift. Dementsprechend ist sein Körperbau besonders an diese Lebensweise angepasst.

Krebs
Krebs

 

Krebs

Lebensweise der Krebse

 

Krebse sind bis auf wenige Ausnahmen im Wasser zu finden, dabei haben sie alle Lebensräume des Meeres und des Süßwassers besiedelt. Unter den Krebsen gibt es auch einige Arten, die an Land leben können, wie etwa die Palmendiebe unter den Einsiedlerkrebsen oder die Strandkrabben. Diese Arten sind jedoch zumindest für die Entwicklung noch immer abhängig vom Wasser. Die einzigen, die auch dauerhaft an Land leben können, sind die Landasseln.

Ohrenquallen
Ohrenquallen

 

Ohrenquallen

 

Merkmale

 

Quallen sind gallertartige Organismen, die zu rund 98 bis 99 Prozent aus Wasser bestehen. Ihre Gestalt ist schirmartig mit einem hängenden Magenstiel (Manubrium), an dessen Unterseite sich eine Mundöffnung befindet. Sie bestehen aus zwei einschichtigen, nur knapp ein fünfzigstel Millimeter dicken Gewebslagen, der Außenhaut (Exodermis) und der Innenhaut (Endodermis), zwischen denen eine zellfreie Schicht, die Mesogloea, liegt.

Von Veysonaz (Wallis) aus Fotografiert
Von Veysonaz (Wallis) aus Fotografiert
Gleitschirmflieger
Gleitschirmflieger
Nendaz
Nendaz

Geschossen von Nendaz (Wallis) aus,

man sieht den Staussee La Grande Dixence (Wallis)